Ritterkreuzträger

Hauptmann
Michael, Hermann
Ritterkreuz am:
09.10.1943
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    Das Eiserne Kreuz bei der Bundeswehr

Nun gibt es das Eiserne Kreuz schon seit fast 200 Jahren. Ein wenig betrachteter Aspekt ist seine Verwendung als Hoheitssymbol für die deutschen Streitkräfte. Die Urform entstand 1813 zu Beginn der Befreiungskriege gegen Napoleon durch den preußischen König Friedrich Wilhelm III. in Zusammenarbeit mit dem Baumeister K. F. Schinkel. Es lehnt sich an das Zeichen des deutschen Ordens an, jedoch mit gleicher Schenkelweite. Es war der erste militärische Orden, der an jeden Soldaten verliehen werden konnte. Zunächst ausschließlich als Tapferkeitsauszeichnung für einen Feldzug gedacht, entwickelte es sich alsbald zum Staatssymbol und militärischen Erkennungszeichen auf gepanzerten Fahrzeugen und Flugzeugen. 

Als Orden wurde es 1870, 1914 und 1939 erneut gestiftet und zeigt damit schon die außergewöhnliche Beliebtheit. Als Hoheitszeichen wurde es erstmals im I. Weltkrieg in stark vereinfachter Form eingesetzt (Bild 1). Noch im Jahre 1918 erfuhr es seine erste Änderung in Form des Balkenkreuzes wie es auch ab 1939 wieder Verwendung fand (Bild 2), jedoch mit dünnerem Außenrand. In der Weimarer Republik und der Wehrmacht auch in Fahnen anzutreffen erlangte es eine immer größere Bedeutung. 

Im Oktober 1956 wurde es schließlich bei der Bundeswehr wieder als Erkennungszeichen (Bild 3) eingeführt. Um das Logo einer zeitgemäßen Form mit starker Ausdruckskraft anzupassen wurde es 1996 leicht abgeändert (Bild 4). Das Eiserne Kreuz ist nun silbern mit schwarzem oder blauem Rand und dem Schriftzug “Bundeswehr” versehen, der ebenso in Schwarz oder Blau gehalten ist. Seitdem besteht es also aus 2 Elementen und ist Bestandteil des neuen Corporate Design. Damit soll die “neue Bundeswehr” mit ihren nach dem kalten Krieg veränderten politischen und gesellschaftlichen Aufgaben dokumentiert werden. Dabei wurde die positive Tradition des vertrauten Zeichens beibehalten. Es symbolisiert den Kerngedanken “Bewährtes bewahren und sich neuen Herausforderungen stellen” und soll die Bundeswehr in allen Bereichen unverwechselbar prägen. Normalerweise steht das Logo in Schwarz/Silber auf Weiß. In Abwandlung wird Schwarz durch Blau ersetzt und in Ausnahmefällen wird das Logo auf farbigem Hintergrund gesetzt.

Damit spannt sich dieses Zeichen seit 188 Jahren von den Freiheitskriegen bis heute - eine wahrlich große Tradition!

Reutlingen, den 27.03.2002, Christian Heine

Bild 1 Bild 2
Bild 3 Bild 4

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Oberst a.D Hajo Herrmann


Auf Initiative des Militärhistorischen Arbeitskreises der RK Ratingen im VdRBw und der Sektion Düsseldorf-Münster der Deutschen Gesellschaft für Wehrtechnik (DWT) hielt Oberst a.D. Hajo Herrmann (links im Bild mit R.W. Göhlert) am 28.02.2002 in

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