Ritterkreuzträger

Oberleutnant
Loos, Gerhard
Ritterkreuz am:
05.02.1944
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    Die Urkundenmappen und -kassetten zum Ritterkreuzs

Die hohe Würde des Ritterkreuzes findet neben dem Orden auch Ausdruck in einer ganz besonderen Urkunde. Für Ritterkreuz- und Eichenlaubträger war ein Urkundenmappe und für die höheren Stufen eine Urkundenkassette vorgesehen. Verleihungen dieser Form sind für das Ritterkreuz und Eichenlaub bis April 1943, für die Schwerter bis Januar 1944 und für die Brillanten bis März 1944 bekannt. Anschließend wurde nur noch das vorläufige Besitzzeugnis (DIN A 5) ausgehändigt, da man mit der Produktion dieser aufwendigen Arbeit durch die rasant angewachsene Zahl der Verleihungen nicht mehr nachkam. Der Entwurf stammt von Frau Prof. Gerdy Troost in Zusammenarbeit mit Frau Frieda Thiersch in München, wo sie auch gebunden wurden. Die Goldschmiedearbeiten lagen in den Händen von Prof. Hermann Wandinger. Der Einband besteht aus Leder bei RK und B, bei EL und S aus Pergamentüberzug und die Innenseiten aus antikem Kalbs-Pergament. Das Hoheitszeichen auf dem Deckel ist beim Ritterkreuz ein Goldtiefdruck, bei den höheren Stufen aus getriebenem Gold. Die Kassetten (ab Schwerter) haben noch eine zusätzlichen Kanteneinfassung (Ornament) ebenfalls aus getriebenem Gold sowie eine Elfenbein-Samtfutter Einlage. Das Format beträgt 36 x 45 cm. Eingepackt waren sie in schlichten grauen Kartons. Zur Unterschrift kamen sie in die Reichskanzlei nach Berlin. Relativ unbekannt ist, dass viel Urkunden, so auch die des Ritterkreuzes von Adolf Hitler nicht selbst signiert wurden, sondern von einem extra dafür angestellten Kaligraphen, da er mit der Masse nicht mehr nachkam. In der Reichskanzlei lagerten zu Kriegsende noch eine größere Anzahl Mappen und Kassetten, alle signiert, die bei einer besonderen Feier nach dem vermeintlich gewonnen Kriegsende übergeben werden sollten. Deren Schicksal ist bis heute ungeklärt. Ebenso befanden sich zu dieser Zeit ca. 200 fertige, noch nicht ausgehändigte Mappen bei München auf dem Flugplatz Oberschleißheim. 1955 hat ein griechischer Händler ca. die Hälfte aufgekauft und den Trägern weiterverkauft. Über den Verbleib der anderen Mappen ist leider nichts bekannt. Außerdem fielen den Amerikanern im provisorischen Hauptquartier des OKH in Lofer bei Berchdesgaden eine große Anzahl Blankourkunden in die Hände. Die bisher einzige komplette Beschreibung und Abbildung findet sich in einem Artikel der Zeitschrift “Die Kunst im Dritten Reich” aus dem Jahre 1942.

Diese und weitere Fotos können beim Autor erworben werden: Christian Heine, Laura-Schradin-Weg 58, 72762 Reutlingen, 07121/205060
Ritterkreuz
Ritterkreuz mit Eichenlaub
Ritterkreuz mit Eichenlaub
und Schwerter
Ritterkreuz mit Eichenlaub,
Schwertern und Brillanten

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