Ritterkreuzträger

Hauptmann
Hentschel, Walter
Ritterkreuz am:
31.10.1944
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    Bundeswehr > Allgemeines


Ritterkreuzträger, die dem Corps Masovia angehört haben

 


Hauptmann Dr. iur. Hellmut Schreiber-Volkening
1911-1942

„Am 9. August fiel bei den schweren Abwehrkämpfen im mittleren Abschnitt der Ostfront Dr. Hellmut Schreiber-Volkening, Hauptmann in einer Panzer-division. Mit ihm verliert die Gauhaupt- und Garnisonstadt Oldenburg einen ihrer Ritterkreuzträger, deren Namen mit den ruhmvollen Kämpfen unseres Regiments um die Brücken von Rotterdam im Mai 1940 unlösbar verknüpft sind. Er folgte seinen Kameraden Oberleutnant August Grauting und Hauptmann Hermann Schrader in den Tod, die mit ihm jene Brücken zur Festung Holland stürmten, im härtesten Ringen durch Tage und Nächte hielten und mit ihm aus der Hand des Reichsmarschalls das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes für diese entscheidende Waffentat empfingen.

Wenige Monate nach dieser Bewährung führte ihn ein Kommando zur Kriegsschule in Potsdam, wo er bis vor kurzem sein reiches militärisches Wissen als Lehrer und Ausbilder verwerten durfte. Ausersehen zum Besuch der Kriegsakademie und zum Hauptmann befördert, suchte er weitere Fronterfahrung – zunächst bei der Artillerie, später in einer Panzerdivision. Am Tage der Beendigung dieses Frontkommandos erfüllte sich sein soldatisches Schicksal.

Mit den Kameraden seines Regiments und allen, die ihn als Mensch und Soldaten kannten und schätzten, trauern auch wir um einen unserer treuesten Freunde und Berater. Als Mitarbeiter unserer Beilage „Der Waffenträger“ stellte er unserer Zeitung sein Wissen und seine glänzende Gabe zu schreiben in unzähligen Artikeln zur Verfügung. Er wird uns so unvergessen bleiben wie er in den Herzen seiner Soldaten, die mit ihm die heißen Tage von Rotterdam durchkämpften, weiterleben wird: Ein schlichter Mensch, ein guter Kamerad und ein tapferer Soldat. HE.“

Aus „Oldenburger Nachrichten“, Nr. 224 vom 17. August 1942. Den Artikel und das Bild von Schreiber-Volkening verdanken wir der Oldenburgischen Gesellschaft für Familienkunde e.V., M – Schreiber-Volkening. Im Masurenarchiv ist über diesen Corpsbruder nichts zu finden.




Oberst a. D. Erich Bloedorn (xxx, x), verl. Altmärker
1902-1975
Bloedorn war ein vorzüglicher Fechter. Zwölf seiner 25 Mensuren waren Säbelpartien. In München wurde ihm als inaktivem Masuren 1923 vom VDSt eine Säbelchargenforderung angetragen. An drei aufeinander folgenden Tagen stach er die drei Gegner ab. Nach Aufgabe seines Studiums im SS 1924 trat er in Allenstein in die Reichswehr ein und wurde 1928 Leutnant beim Infanterieregiment 2 in der Festungsstadt Lötzen. Bloedorn war als Corpsstudent und Soldat ein Draufgänger und ein Mann des schnellen und entschiedenen Entschlusses. So gewann er eine Wette, mit dem Motorrad in zehn Tagen von Allenstein über München nach Istanbul zu kommen. Dort ehrte ihn die Deutsche Botschaft mit einem Empfang. 1930 schied Bloedorn aus der Reichswehr aus und diente im Stab von Generaloberst a. D. Hans v. Seeckt, der in Nanking und Shanghai Tsiang Kaischek beriet. Nach einigen Sonderver-wendungen, u.a. in der Türkei, kam Bloedorn 1936 als Hauptmann der Luftwaffe nach Berlin. Als Kommandeur der III./KG 4 „General Wever“ ging er 1939 in den Krieg und wurde 1940 Kommodore des Kampfgeschwaders 30, des „Adler-Geschwaders“, das wegen seiner Einsätze in Frankreich, Holland, England, Scapa Flow und Norwegen gerühmt wurde. Noch im selben Jahr, am 13. Oktober 1940, wurde Bloedorn mit dem Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz ausgezeichnet. Sein Ju 88-Geschwader in Banak bei Kirkenes beteiligte sich am Seekrieg im Nordmeer. Inzwischen Oberstleutnant geworden, kam Bloedorn nach Einsätzen in Afrika 1943 in den Stab von Generalfeldmarschall Kesselring (einem von nur 27 Trägern des Ritterkreuzes mit Eichenlaub, Schwertern und Brillanten). Im nächsten Jahr erlebte er den Zusammenbruch der rumänischen Armee und den Umsturz in Bukarest. Bei Kriegsende war er Oberst im Stab Kesselring. Nach dem Krieg schuf er sich in Ansbach eine neue berufliche Existenz im wissenschaftlichen Verlagswesen (gekürzt aus Lippolds Nachruf, AMZ 58).



Major Horst Ademeit
1912-1944

Ademeit war im SS 1932 einer von achtzehn Masurenfüchsen (pp). Nach dem Chemiestudium in Berlin war er als Dipl.-Ing. Assistent an den Technischen Hochschulen in Berlin und Braunschweig. In diese Zeit fielen sein Wehrdienst und seine Wehrübungen bei der Luftwaffe. Als Unteroffizier im Jagdgeschwader 54 (Grünherz) wurde er in der Luftschlacht gegen England über dem Kanal abgeschossen. Seine erfolgreiche Zeit als Jagdflieger begann 1943. Nach 43 Luftsiegen erhielt er am 16. April 1943 als Leutnant und Flugzeugführer der I./JG 54 das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes, ein Jahr später, am 2. März 1944, als Hauptmann und Kommandeur I./JG 54 nach 120 Luftsiegen das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes (s. Anhang, S. pp). Am 8. August 1944 geriet er östlich von Kreuzburg/Kurland in feindliches Feuer. Seine Me 109 verschwand hinter den sowjetischen Linien. Seither ist Ademeit vermißt. Posthum wurde er zum Major befördert Nach langem vergeblichen Warten, Zögern und erfolglosen Nachforschungen ließen ihn seine Mutter und Schwester für tot erklären. Bei etwa 600 Feindflügen hatte Ademeit 166 Luftsiege errungen (Nachruf Schmidt 8 in AMZ 71 und Mitteilung von Herrn Dr. phil. W. Weeke, M.A., Kirchheim/Ufr.).

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