Ritterkreuzträger

Generalmajor
Kuzmany, Alfred
Ritterkreuz am:
02.02.1942
(mehr Details...)

Aktuelles

» Forum (18.03.17)
Reinhard Hardegen... (mehr)
» Datenbank (14.04.17)
Jacob, Eberhard... (mehr)

Datenbank durchsuchen

Name:  
 
[Erweiterte Suche]

Statistik


Besucher
Seit 01.01.2000: 1850788
Heute:465
Linkeinträge: 215
Forumbeiträge: 709
Bücher: 38

    Datenbank > detailierter Datensatz


« zurückStand: 22.02.17 / Hits: 7096
 Grösse: 423 x 600 px
Untersturmführer 
Brommann, Karl
* 20.07.1920   Neumünster/Holstein
+ 30.06.2011   
Ritterkreuz am:  29.04.1945
als:  Untersturmführer 
Funktion:  Führer 1./schw.SS-PzAbt 503
Bes. Vermerke:  Karl Brommann wurde am 20.07.1920 in Neumünster in Schlewig-Holstein geboren und trat nach seiner schulischen Ausbildung am 15.06.1937 dem 2. SS-Totenkopf-Regiment "Brandenburg" in Oranienburg bei Berlin bei. Von Oranienburg wechselte er dann am 12.06.1938 zur 3. SS-Totenkopf-Standarte "Thüringen" nach Weimar und anschließend am 01.09.1939 zum SS-Artillerie-Regiment "Totenkopf" nach München-Freimann. Am 01.12.1939 zum I. Bataillon des 1. SS-Totenkopf-Rekruten-Regiments nach Klagenfurt versetzt, wechselte Brommann am 01.04.1940 als Zugführer in die 7. Kompanie des SS-Infanterie-Regiments (mot.) 6 in den Verband der 6. SS-Gebirgs-Division "Nord" in den hohen Norden der Ostfront. Bei den Kämpfen wurde er zweimal schwer verwundet. So erlitt er am 15.09.1941 eine Granatsplitterverletzung an beiden Beinen und Händen, sowie am 06.11.1941 einen rechten Lungen- und Leberdurchschuß. In ein Lazarett verlegt, wurde er dort mehr als ein Jahr behandelt und gesundheitlich wiederhergestellt und dann am 03.10.1942 zum SS-Ersatz-Bataillon "Nord" nach Trautenau bzw. Hallein zurückversetzt. Am 05.05.1943 meldete sich Brommann freiwillig zu der in Aufstellung befindlichen II. Abteilung des SS-Panzer-Regiments 11 nach Grafenwöhr bzw. Agram. Kurze Zeit später zum SS-Oberscharführer befördert, kam er im Oktober 1943 zur neuen SS-Panzer-Abteilung 103, aus der im September 1944 die Schwere SS-Panzer-Abteilung 503 gebildet wurde. Dieser Abteilung sollte er in der Folgezeit als einer der erfolgreichsten Soldaten bis zum 27.03.1945 angehören. Die Abteilung nahm unter der Nummer 103 praktisch nie an aktiven Kampfhandlungen teil. Zunächst unter dem Kommando des unbeliebten SS-Obersturmbannführers Leiner, Schwiegersohn Theodor Eickes, stehend, wurde dieser acht Tage vor dem ersten Kampfeinsatz, am 19.01.1945, vom erfahrenen SS-Sturmbannführer Fritz Herzig abgelöst. Im Zuge der Ablösung Leiners mußten auch die zwei Kompaniechefs ihren Posten verlassen und wurden versetzt. Am 27.01.1945 verlegte die Abteilung an die Ostfront, wobei sie im Zuge des Transportes in zwei Teile getrennt wurde. Die 1. Gruppe kam nach Arnswalde und die 2. in den Raum Küstrin. Brommann gehörte zur 1. Gruppe in Pommern, wo er u.a. am 31.01.1945 am Angriff auf Regenthin, zusammen mit Fallschirmjägern aus Dramburg, teilnam. Allerdings blieb sein Tiger nach mehreren Pak-Treffern liegen. Am 04.02.1945 traf die Gruppe schließlich in Arnswalde ein und verhinderte mit ihrem Eintreffen bei Hohenwalde einen Panzer-Einbruch des sowjetischen Gegners. Brommann blieb nach Abschuß mehrerer Panzer durch einen Paktreffer an einem Laufrad liegen und wurde in der Nacht abgeschleppt. Nach Ende der Kämpfe im Raum Arnswalde zog sich die Gruppe in den Raum Gotenhafen zurück, wobei Brommann die Führung der 1. Kompanie übernommen hatte. In der Zeit vom 02.02.1945 bis zum 18.03.1945 hatte er trotz mehrfacher Verwundung sage und schreibe 66 sowjetische Panzer, 44 Pak und 15 Lkw mit seiner Panzer-Besatzung vernichtet. Ab Mitte März folgten nun Kämpfe im Raum Danzig, zum Teil fuhren dabei die Vorgeschobenen Beobachter des Schweren Kreuzers "PRINZ EUGEN" auf den Panzer-Kampfwagen mit. Brommann und der Nachrichtenführer der Abteilung SS-Obersturmführer König klärten dort u.a. gegen das feindbesetzte Zoppot auf und wehrten dort am 26.03.1945 mehrere gegnerische Panzerangriffe, unter Abschuß von mindestens sechs sowjetischen Josef-Stalin-Panzern, ab. Brommann wurde auch hier wieder erneut schwer verwundet. Er erlitt dabei am 02.03.1945 Verbrennungen am Kopf und an den Händen, wurde am 25.03.1945 durch einen Granatsplitter am Kopf und am rechten Ohr verletzt und erhielt einen Splitter im rechten Auge. Er wurde daraufhin von der Kriegsmarine zunächst nach Hela und dann über die Ostsee nach Swinemünde gebracht. Während seiner Verlegung nach Flensburg kapitulierten die Streitkräfte des Deutschen Reiches am 8. Mai 1945. Im einem Lazarett liegend geriet er am 21.05.1945 in britische Gefangenschaft, aus der er erst im November 1947 entlassen wurde. Für seine außerordentlichen Erfolge in der Bekämpfung gegnerischer Panzer und Pak wird er noch am 29.04.1945, als SS-Untersturmführer mit der SS-Nummer 316.479 und als Führer der 1. Kompanie der Schweren SS-Panzer-Abteilung 503, mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet. Die Verleihung erfolgte am 29.04.1945 in der Berliner Reichskanzlei, allerdings lag Brommann zu diesem Zeitpunkt schwer verwundet in einem Danziger Lazarett. Der Kommandeur der Abteilung SS-Sturmbannführer Friedrich Herzig übernahm daher das Vorläufige Besitzzeugnis für ihn. Nach dem Krieg bestätigte Herzig die Verleihung des Ritterkreuzes an seinen Kameraden Brommann, sowie die Aushändigung des Besitzzeugnisses durch die Kampfgruppe Mohnke. Nach dem Kriege und der Kriegsgefangenschaft wurde Karl Brommann Zahnmediziner und arbeitete bis zu seinem Ruhestand an einer Universitäts-Zahnklinik. Seinen Lebensabend verbrachte er mit seiner Familie in Dithmarschen in Schleswig-Holstein. Am 30. Juni 2011 ist der ehem. SS-Untersturmführer Karl Brommann in seinem 91. Lebensjahr zur großen Armee abberufen wurde.  19. Von der OdR anerkannte Verleihung.
Quellenhinweise: Die Träger des Ritterkreuzes von Fellgiebel. Die Ritterkreuzträger der Waffen-SS E. G. Krätschmer.

» Hier können Sie unsere Datenbank ergänzen oder Quellenangaben machen
» Sie haben ein fehlendes Bild für uns?

[Druckversion] [Seite per Mail versenden] ? [Noch Fragen...?]

Spenden


Der Zeit- und Geldaufwand ist doch erheblich angestiegen und deshalb möchten wir an dieser Stelle auch um etwas Unterstützung bitten. Jeder Euro hilft uns, damit diese Seite wieder AKTUELL und langfristig AKTIV bleiben kann.

Ins Forum einloggen

Name:  
Passwort:  
   

Interessante Links


GermAntik.de


Sammlerbörse / Militaria-Forum / Militaria-Datenbank & Militaria-Lexikon - Thema dieser Seiten ist das Sammeln (und damit auch Tausch/An- & Verkauf) von Militaria aller Art, z.B. Orden und Ehrenzeichen, Blankwaffen, Uniformen, Ausrüstung,

(zum Link)