Ritterkreuzträger


Horn, Gerhard
Ritterkreuz am:
23.08.1944
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Oberleutnant 
Krems, Gerhard
* 04.05.1920   Dresden
+ 12.02.2017   Berlin
Ritterkreuz am:  25.05.1942
als:  Leutnant 
Funktion:  Flugzeugführer 2./KG 27 "Boelcke"
Quellenhinweise: Die Träger des Ritterkreuzes von Fellgiebel. Kampfflieger-Asse 1939-1945 von Brütting. MdOdR 2/90 Seite 8. MdOdR 2/2000 Seite 31.
Kurzbiographie: Krems wurde am 04.05.1920 in Dresden geboren und trat am 09.11.1938 der Luftwaffe bei. Seine Flugzeugführer-Ausbildung erhielt er ab dem 15.03.1939 an der Luftkriegsschule Berlin-Gatow, die ab Januar 1940 in Luftkriegsschule 2 umbenannt wurde, unter dem damaligen Generalmajor Hellmuth Bieneck. Am 01.11.1939 wird Krems an die Flugzeugführerschule FFS E (C) nach Alt-Lönnewitz, unter dem damaligen Oberst Erich Marcard, kommandiert, wobei danach ein Lehrgang im Nacht- und Instrumentenflug an der Blindflugschule 5, unter Oberstleutnant Rudolf Starke in Stargard folgte, den er am 15.04.1940 abschloss. Ab dem 16.04.1940 begann er erste Trainingsflüge mit der Do 17 an der Aufklärungsfliegerschule 1 in Grossenhain. Nach der Beförderung zum Leutnant wurde Krems einer Ergänzungsstaffel zugeteilt und wartete auf einer Verwendung als Aufklärungsflieger, bis er dann am 15.08.1940 zur Stabsstaffel des Kampfgeschwaders 27 versetzt wurde, da dort Piloten gesucht wurden. Mit dieser Staffel nahm er an den Einsätzen des Geschwaders bei der Luftschlacht über England teil und absolvierte dort 39 Kampfeinsätze, meistens mit seiner He 111 1G+BA und erwarb sich beide Eisernen Kreuze. Als Flugzeugführer errang er bedeutende Erfolge gegen die britische Versorgungsschifffahrt. Am 23.04.1941 verlegt er mit seiner Gruppe nach Polen und nahm an den folgenden Kampfhandlungen gegen die Sowjetunion teil. Vor allem gegen gegnerische Flugplätze, Nachschubverbindungen und Schiffe erwarb er sich besondere Erfolge. Später, als Flugzeugführer in der 2. Staffel des Geschwaders, an der Schlacht auf der Krim beteiligt, wird er, nach weiteren schweren Einsätzen am 21.05.1944 zum Ia im Stab des Generalkommandos des I. Fliegerkorps versetzt. Zuvor war ihm für seine 170 Einsätze am 25.05.1942, als Leutnant und Flugzeugführer in der 2. Staffel des Kampfgeschwaders 27 "Boelcke", das Ritterkreuz verliehen worden. Die Versetzung zum Ia, wo er später den Posten des Adjutanten übernahm, erfolgte anlässlich eines Besuchs des Ia beim Geschwader. Dieser wurde auf Krems aufmerksam und lobte die Arbeit von Krems als Einsatzoffizier. Dadurch forderte er ihn dann später als Adjutanten an. Im Letzten Kriegsjahr flog Krems am Himmel über Rumänien und Ungarn und beendete den Krieg im Lazarett in Teplitz-Schönau, wo er in russische Gefangenschaft geriet, aber bereits am 20.10.1945 entlassen wurde. Bis Kriegsende flog er mehr als 250 Kampfeinsätze. Nach dem Krieg studierte er an der Berliner Universität, wurde Ingenieur in der Wasserwirtschaft und bekam internationale Anerkennung auf dem Gebiet der Wellen-Konstruktion, bis er im Jahre 1980 in die wohlverdiente Pension ging. (RK)

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